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PrEP: Vorsorge 3.0

Schutz vor Risiko-Kontakt


Öffnungszeiten
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Notwendige
PrEP-Checks

Vor Beginn einer PrEP
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Muss ein HIV-Test gemacht werden, der sicher stellt, dass Sie HIV-negativ sind.

 
 
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Muss die Nierenfunktion geprüft werden.

 
 
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Muss eine Hepatitis-B-Infektion aus geschlossen werden (Gegen Hepatitis B können Sie sich in unserer Praxis impfen lassen).

 
 
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Sollten Sie sich auch auf Hepatitis C, Syphilis, Tripper und Chlamydien untersuchen lassen.

Während der PrEP
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Regelmäßige HIV-Tests.

 
 
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Regelmäßige Untersuchung auf Hepatitis C, Syphilis, Tripper und Chlamydien.

 
 
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Regelmäßige Überprüfung der Nierenfunktion.

Präexpositionsprophylaxe (PrEP)

Wir helfen Ihnen, sich gegen HIV zu schützen.

Die Präexpositionsprophylaxe dient der Vorsorge von HIV-negativen Menschen mit hohem Ansteckungsrisiko vor einem möglichen HIV-Kontakt. Bereits seit 2012 wird die vorbeugende Einnahme eines Kombinationspräparates von der Weltgesundheitsorganisation empfohlen, um bestimmte Risikogruppen vor einer HIV-Infektion zu schützen. Aber erst seit September 2019 kann die HIV-Präexpositionsprophylaxe zulasten der Gesetzlichen Krankenversicherung verordnet werden.

Wie funktioniert PrEP

Das antivirale Medikament Tenofovirdisoproxil/Emtricitabin verhindert, dass sich das Virus nach dem Eindringen in den Körper vermehren kann. Die beiden Wirkstoffe im PrEP-Medikament gelangen unter anderem in die Zellen der Schleimhäute, die beim Sex mit fremden Körperflüssigkeiten oder Schleimhäuten in Kontakt kommen. Wenn HIV-Viren in diese Zellen eindringen, können sie sich nicht vermehren. So wird eine HIV-Infektion  verhindert. Dazu muss allerdings eine ausreichende Menge der Wirkstoffe im Blut und in den Schleimhäuten vorhanden sein. 

Einnahme des Medikaments

Damit eine PrEP erfolgreich ist, muss das Medikament korrekt eingenommen werden. In Deutschland wird die tägliche Einnahme einer Tablette über einen längeren Zeitraum empfohlen. Das gilt vor allem, wenn man regelmäßigen ungeschützten Sex hat und hat den Vorteil, dass dieser nicht vorgeplant werden muss. Bei unregelmäßigem Sexual- und bei analem Verkehr soll auch die anlassbezogene PrEP, bei der rund um den Sex Tabletten eingenommen werden, zuverlässig vor HIV schützen.

Risiken und Nebenwirkungen

Das PrEP-Medikament wird von den meisten Menschen gut vertragen. Es können allerdings in der ersten Zeit der Einnahme unter anderem Übelkeit und Durchfall, Kopf-, Bauch- und Gelenkschmerzen sowie Müdigkeit oder Schlafstörungen auftreten. Da das Medikament die Leistungsfähigkeit der Niere verringert, sollten Personen, die an einer Nierenerkrankung leiden, auf eine PrEP verzichten. Die Nierenfunktion kehrt in der Regel wieder zu ihren Normalwerten zurück, wenn man das Medikament absetzt. Ein wichtiges Thema bei der PrEP sind gegen das Medikament resistente HIV-Virusstämme. Dazu kann es kommen, wenn man eine PrEP beginnt, obwohl man schon - meist frisch – mit HIV infiziert ist. Dann wirkt das Medikament nicht mehr richtig und die Viren vermehren sich weiter. Das kann auch geschehen, wenn man die Tabletten nicht korrekt einnimmt und sich deswegen infiziert. Es ist deshalb sehr wichtig, vor Beginn der PrEP, vier Wochen nach Beginn der Behandlung und anschließend alle drei Monate während der PrEP einen HIV-Test zu machen.  

Notwendige PrEP-Checks

Vor Beginn einer PrEP
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Muss ein HIV-Test gemacht werden, der sicher stellt, dass Sie HIV-negativ sind.

 
 
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Muss die Nierenfunktion geprüft werden.

 
 
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Muss eine Hepatitis-B-Infektion aus geschlossen werden (Gegen Hepatitis B können Sie sich in unserer Praxis impfen lassen).

 
 
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Sollten Sie sich auch auf Hepatitis C, Syphilis, Tripper und Chlamydien untersuchen lassen.

 
Während der PrEP
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Regelmäßige HIV-Tests.

 
 
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Regelmäßige Untersuchung auf Hepatitis C, Syphilis, Tripper und Chlamydien.

 
 
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Regelmäßige Überprüfung der Nierenfunktion.

 
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HIV-Schutz und Behandlung

In unserer Praxis erhalten Sie die Präexpositionsprophylaxe (PrEP), die Sie bei korrekter Einnahme vor einer HIV-Infektion schützt. Ich bespreche mit Ihnen ausführlich, wie die PrEP funktioniert, informiere Sie über die Risiken der Behandlung und berate Sie, ob diese Vorsorge für Sie sinnvoll ist und Ihre Krankenkasse die Kosten trägt. Wir behandeln Sie auch, wenn Sie bereits eine HIV-Infektion haben. Haben Sie keine Scheu und kommen Sie zu einem vertraulichen Gespräch, in dem ich Sie über für Sie geeignete Medikamente informiere und mit Ihnen bespreche, welche Form der Therapie für Sie in Frage kommt. 

Außerdem beraten wir Sie in der Praxis Strenge auch über weitere sexuell übertragbare und andere Infektionskrankheiten.




Unser Leitbild - Allgemeinmedizin und Schwerpunkt HIV-Versorgung

Unser Leitbild leitet uns in unserer täglichen Arbeit und treibt uns an, unsere Praxis stetig zu verbessern und unsere Patientinnen und Patienten mit höchster Sorgfalt zu betreuen. Wir sind stolz darauf, eine vertrauenswürdige Anlaufstelle für Allgemeinmedizin und HIV-Versorgung zu sein und streben danach, unsere Prinzipien und Werte kontinuierlich zu leben und umzusetzen.



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Praxis für Allgemeinmedizin